Zum Inhalt springen
← Zurück zum Cyberlagebild
Zuletzt aktualisiert 11.09.2026 22:15

CVE-2026-80238

CVSS 9.31 Quelle

Beschreibung

Dell SCG 5.0 Geräteversionen vor 5.36.00.16 und Dell SCG 5.0 Anwendungsversionen vor 5.36.00.00 enthalten eine Ausführung mit unnötigen Privilegien. Ein nicht authentifizierter Angreifer mit lokalem Zugriff könnte diese Sicherheitslücke möglicherweise ausnutzen, was zu einer Umgehung des Schutzmechanismus führt. Diese Sicherheitsanfälligkeit wird als kritisch angesehen, da ein niedrigprivilegierter Operator mit SSH-Zugriff auf den SCG-Host Root-Level-Zugriff auf den Host erhalten kann, ohne ein Passwort zu benötigen, indem er den exponierten Docker-Sockel nutzt. Darüber hinaus kann ein Angreifer, der einen Dienst kompromittiert, der innerhalb des Orchestrator-Containers ausgeführt wird, auf denselben Socket zugreifen und die Containergrenze verlassen, um die Steuerung auf Hostebene zu erhalten. Dell empfiehlt, dass Kunden zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein Upgrade durchführen.

Herstellerdell
Produktsecure connect gateway
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen<5.36.00.00, <5.36.00.16
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: dell secure connect gateway.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.