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Zuletzt aktualisiert 11.09.2026 23:19

Apache NiFi fails to validate proxy host headers when constructing qualified URLs

CVSS –1 Quelle

Beschreibung

Apache NiFi 0.0.1 bis 2.9.0 unterstützt die Erstellung qualifizierter URLs aus einem von mehreren HTTP-Anfrage-Headern, die eine Alternative zum Standard-Host-Header bieten, ohne die angegebenen Werte zu validieren. Apache NiFi 1.6.0 führte eine konfigurierbare Anwendungseigenschaft ein, um die im HTTP-Host-Header bereitgestellten Werte einzuschränken, wandte die Validierung jedoch nicht auf alternative Proxy- und Forwarded-Header an. Das Fehlen einer Proxy-Host-Header-Validierung ermöglichte es einem Client, Apache NiFi-Webdienste anzuweisen, ungültige qualifizierte URLs für die Weiterleitung oder Datenreferenzen zu erstellen. Ein Upgrade auf Apache NiFi 2.10.0 ist die empfohlene Minderung, die die Validierung für die HTTP-Anfrage-Header X-ProxyHost und X-Forwarded-Host basierend auf der nifi.web.proxy.host-Eigenschaft implementiert. Die Aktivierung der Header-Validierung erfordert die Konfiguration der Anwendung mit HTTPS. Reverse-Proxy-Server vor Apache NiFi sind dafür verantwortlich, Eingabeanforderungs-Header zu filtern und zulässige Werte für die Anwendung bereitzustellen.

HerstellerApache Software Foundation
Produktorg.apache.nifi:nifi-jetty
Produktfamiliemaven
Betroffene Versionen< 2.10.0
Behobene Versionen2.10.0

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 2.10.0.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Apache Software Foundation org.apache.nifi:nifi-jetty.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.