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Zuletzt aktualisiert 30.09.2026 19:10

CVE-2026-77582

CVSS 6.92 Quellen

Beschreibung

Tinyauth ist ein Authentifizierungs- und Autorisierungsserver. Vor 5.1.0 zeigt Tinyauth einen aus der Ferne beobachtbaren Zeitunterschied zwischen Authentifizierungsversuchen für bestehende und nicht vorhandene lokale Benutzernamen. internal/controller/user controller.go loginHandler und internal/middleware/context middleware.go basicAuth kehren schnell zurück, nachdem internal/service/auth service.go einen fehlenden Benutzer gemeldet hat, während ein bestehender Benutzer eine bcrypt-Passwortverifizierungsarbeit verursacht. Wiederholte Messungen können somit gültige Benutzernamen offenlegen und gezielte Credential-Angriffe unterstützen. Dieses Problem wurde in Version 5.1.0 behoben.

HerstellerOracle
Produktgithub.com/tinyauthapp/tinyauth
Produktfamiliego
Betroffene Versionen< 1.0.1-0.20260714134959-c22925c2fba9
Behobene Versionen1.0.1-0.20260714134959-c22925c2fba9

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Auf eine behobene Version aktualisieren: 1.0.1-0.20260714134959-c22925c2fba9.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Oracle github.com/tinyauthapp/tinyauth.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Update/Rollout auf behobene Version vorbereiten und priorisiert einspielen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.