CVE-2026-19492
Beschreibung
IBM PowerVM Hypervisor FW1120.00 bis FW1120.01, FW1110.00 bis FW1110.31 und FW1060.00 bis FW1060.81 sind von einer Sicherheitslücke in einer Hypervisor-Call-Schnittstelle betroffen. Ein angreifer mit root-zugriff auf eine gastpartition kann eine begrenzte menge an hypervisor-speicher lesen und möglicherweise sensible daten des hypervisors oder anderer gastpartitionen, die auf demselben system gehostet werden, aussetzen, was zu vertraulichkeitsauswirkungen führt. Der Angreifer hat keine Kontrolle darüber, welche Speicherinhalte zurückgegeben werden. Diese Sicherheitsanfälligkeit ist von besonderer Bedeutung in Multi-Tenant-Umgebungen, in denen Gäste beliebige OS-Bilder ausführen können.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: IBM power system s1122 \(9824-22a\) firmware, power system s1124 \(9824-42a\) firmware, power system s1122s \(9824-22b\) firmware, power system s1114 \(9824-41b\) firmware, power system l1122 \(9856-22h\) firmware, power system l1124 \(9856-42h\) firmware, power system e1150 \(9043-mru\) firmware, power system s1112 \(9242-21b\) firmware, power system s1112 \(9242-21t\) firmware, power system e1080 \(9080-hex\) firmware, power system s1022 \(9105-22a\) firmware, power system s1024 \(9105-42a\) firmware, power system s1022s \(9105-22b\) firmware, power system s1014 \(9105-41b\) firmware, power system l1022 \(9786-22h\) firmware, power system l1024 \(9786-42h\) firmware, power system e1050 \(9043-mrx\) firmware, power system s1012 \(9028-21b\) firmware, power system e1180 \(9080-heu\) firmware.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.