CVE-2026-20146
Beschreibung
Eine Schwachstelle in Cisco Identity Services Engine (ISE) und Cisco ISE Passive Identity Connector (ISE-PIC) könnte es einem authentifizierten, entfernten Angreifer ermöglichen, Pfadtraversal-Angriffe auf das zugrunde liegende Betriebssystem durchzuführen, um willkürliche Dateien entweder zu lesen oder zu löschen. Um diese Sicherheitsanfälligkeit auszunutzen, muss der Angreifer über gültige administrative Anmeldeinformationen verfügen. Diese Sicherheitsanfälligkeit ist auf eine unsachgemäße Validierung der vom Benutzer bereitgestellten Eingaben zurückzuführen. Ein Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine erstellte HTTP-Anfrage an ein betroffenes System sendet. Ein erfolgreicher Exploit könnte es dem Angreifer ermöglichen, auf sensible Dateien zuzugreifen oder beliebige Dateien auf dem betroffenen System zu löschen.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: Cisco identity services engine passive identity connector, identity services engine.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.