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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 17:18

CVE-2026-13097

CVSS 8.71 Quelle

Beschreibung

Ein Privileg Eskalationsfehler wurde in FreeIPA gefunden. Die Eindeutigkeitsbeschränkung, die Kerberos-Hauptnamenattributen im 389-ds-Verzeichnisserver auferlegt wird, berücksichtigt nicht ordnungsgemäß äquivalente Darstellungen desselben Hauptnamens, so dass ein Benutzer mit ausreichenden LDAP-Schreibprivilegien einen Service-Prinzipal erstellen kann, der einen bestehenden privilegierten darstellt. Dies kann zu einem unbefugten Erwerb von Kerberos-Servicetickets für sensible Dienste führen, was möglicherweise zu einer vollständigen Domain-Kompromittierung führt.

HerstellerMehrere Hersteller
Produktenterprise linux, freeipa
ProduktfamilieFreeipa
Betroffene Versionen=4.12.2, 7.0, 8.0, 9.0, 10.0, 4.12.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller enterprise linux, freeipa.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.