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Zuletzt aktualisiert 13.10.2026 16:45

CVE-2026-104046

CVSS 6.21 Quelle

Beschreibung

Ein Fehler wurde in SSSD (System Security Services Daemon) gefunden. Wenn die Identity Provider (IdP)-Authentifizierung aktiviert ist, behalten Vorauthentifizierungsanforderungen den Status im Speicher bei, ohne gelöscht oder zeitversetzt zu werden. Ein lokaler Angreifer kann wiederholt Authentifizierungsflüsse initiieren, ohne sie abzuschließen, was zu einem unbegrenzten Speicherverbrauch führt. Diese Speichererschöpfung kann zu einem Denial of Service (DoS) führen, indem SSSD-Authentifizierungsdienste abgebaut oder beendet werden.

HerstellerMehrere Hersteller
Produktsssd, openshift container platform, enterprise linux
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen2.12.0, 4.0, 7.0, 8.0, 9.0, 10.0
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller sssd, openshift container platform, enterprise linux.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.