CVE-2026-90466
Beschreibung
Der Pfadverlauf von 'trusted jar paths' in Impala 4.5.2 ermöglicht es, ein angreifergesteuertes JAR über einen relativen Pfad zu laden, bei dem das Präfix mit einem in 'trusted jar paths' angegebenen Pfad übereinstimmt. Das Startflag "trusted jar paths" verweist auf URIs zum Laden von Dateien aus lokalen oder entfernten Dateisystemen. Path Traversal kann das Schema nicht außer Kraft setzen, kann aber dazu führen, dass ein JAR, der über Impala DDLs wie CREATE DATA SOURCE und CREATE TABLE an einen anderen Ort in diesem Dateisystem hochgeladen wurde, geladen wird. Path Traversal kann nur verwendet werden, wenn ein vertrauenswürdiger Pfad existiert, daher erfordert dieser Angriff, dass 'trusted jar paths' einen vom Impala-Administrator konfigurierten nicht leeren Wert haben. Benutzern wird empfohlen, auf Version 4.5.3 zu aktualisieren, wodurch dieses Problem behoben wird.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: Apache Software Foundation impala.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.