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Zuletzt aktualisiert 11.09.2026 16:13

CVE-2026-61400

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

Unsachgemäße Neutralisierung von Spezialelementen, die in einer Sicherheitsanfälligkeit für den Befehl ("Command Injection") in der von Apache CloudStack ausgeführten und abgerufenen Diagnosefunktionalität für die System-VMs und virtuellen Router verwendet werden. Ein authentifizierter Benutzer, der über die erforderlichen Berechtigungen verfügt, um "getDiagnosticsData" oder "runDiagnostics" aufzurufen, kann eine willkürliche Befehlsausführung auf der System-VM und/oder virtuellen Router-Instanzen erreichen, wobei Befehle als root (oder mindestens als Diagnoseprozessbenutzer) ausgeführt werden. Dies stellt einen vollständigen Kompromiss der betroffenen Instanz dar und kann, abhängig von der Netzwerksegmentierung, einen Fuß für seitliche Bewegungen innerhalb der CloudStack-verwalteten Infrastruktur bieten, einschließlich des Zugriffs auf den Gastnetzwerkverkehr, der vom kompromittierten virtuellen Router verwaltet wird. Die getDiagnosticsData und runDiagnostics APIs sind standardmäßig nur auf Admin-Rollenkonten beschränkt. Dieses Problem betrifft Apache CloudStack: von 4.20.0.0 bis 4.20.3.0 und von 4.21.0.0 bis 4.22.1.0. Benutzern wird empfohlen, auf Version 4.20.3.1 oder 4.22.1.1 oder höher zu aktualisieren, wodurch das Problem behoben wird.

HerstellerApache Software Foundation
Produktcloudstack
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.20.0.0 <4.20.3.1, >=4.21.0.0 <4.22.1.1
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Apache Software Foundation cloudstack.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.