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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-3833

CVSS 6.51 Quelle

Beschreibung

Ein Fehler wurde in Gnutls gefunden. Diese Sicherheitsanfälligkeit tritt auf, weil gnutls fallsensible Vergleiche von `nameConstraints`-Etiketten durchführt, speziell für `dNSName` (DNS) oder `rfc822Name` (E-Mail)-Beschränkungen innerhalb `excludedSubtrees` oder `permittedSubtrees`. Ein entfernter Angreifer kann dies ausnutzen, indem er ein Blattzertifikat mit Gehäuseunterschieden im Subject Alternative Name (SAN) erstellt, was zu einer Richtlinienumgehung führt, bei der ein Zertifikat, das abgelehnt werden sollte, stattdessen akzeptiert wird. Dies kann zu unbefugtem Zugriff oder zur Offenlegung von Informationen führen.

HerstellerMehrere Hersteller
Produktgnutls, hardened images, openshift container platform, enterprise linux
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen4.0, 6.0, 7.0, 8.0, 9.0, 10.0
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller gnutls, hardened images, openshift container platform, enterprise linux.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.