Zum Inhalt springen
← Zurück zum Cyberlagebild
Zuletzt aktualisiert 11.09.2026 16:13

CVE-2026-4480

CVSS 9.01 Quelle

Beschreibung

Ein Fehler wurde im Samba-Druck-Subsystem gefunden. Samba übergibt die vom Client gesteuerte Auftragsbeschreibungszeichenfolge an den Befehl, der mit der Einstellung "Druckbefehl" konfiguriert ist, über das Substitutionszeichen "%J", ohne Shell-Metazeichen zu entkommen. Ein Remote-Angreifer könnte diese Sicherheitsanfälligkeit ausnutzen, indem er eine speziell gestaltete Druckauftragsbeschreibung sendet, die nicht entkommene Shell-Charaktere enthält. Dies könnte zu einer Remote-Codeausführung auf dem betroffenen System führen.

HerstellerMehrere Hersteller
Produktopenshift container platform, samba, enterprise linux
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen4.0, >=4.1.0 <4.2.1, 7.0, 8.0, 9.0, 10.0
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller openshift container platform, samba, enterprise linux.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.