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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-13595

CVSS 6.81 Quelle

Beschreibung

Ein Fehler wurde in der libblkid Bibliothek von util-linux gefunden. Während der verschachtelten Partitionssondierung zwischenspeichern die Partitionssonden BSD, Minix, Solaris x86 und UnixWare einen Rohzeiger auf einen übergeordneten Partitionseintrag in einem dynamisch zugewiesenen Array. Wenn nachfolgende Partitionszusätze dazu führen, dass das Array neu zugewiesen wird, wird dieser Zeiger veraltet, was zu einem Heap-Use-After-Free-Read führt. Ein Angreifer, der ein erstelltes Block-Geräte-Image (z. B. über USB-Einsteckung oder ein Loop-Mounted-Disc-Image) präsentieren kann, kann diesen Fehler ohne Benutzerinteraktion auslösen, da libblkid automatisch von udev/udisks als root auf Hot-Plug-Ereignissen des Blockgeräts aufgerufen wird. Dies könnte zu einer begrenzten Offenlegung von Informationen oder einer Verweigerung des Dienstes führen.

HerstellerMehrere Hersteller
Produkthardened images, openshift container platform, enterprise linux, util-linux
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.0 <=4.22.1, 7.0, 8.0, 9.0, 10.0, <2.42.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: Mehrere Hersteller hardened images, openshift container platform, enterprise linux, util-linux.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.