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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64319

CVSS 9.11 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: nvmet-auth: validate answer message payload bounds against transfer length nvmet auth reply() greift mit angreifergesteuerten hl- (Hash-Länge) und dhvlen- (DH-Wert-Länge) Feldern auf die variable Länge rval[] zu, ohne zu überprüfen, ob sie in den zugewiesenen Puffer von tl-Bytes passen. Ein bösartiger NVMe-oF-Initiator kann eine DHCHAP REPLY-Nachricht mit einer kleinen Übertragungslänge, aber großen hl/dhvlen-Werten erstellen, was zu Out-of-bounds-Heap-Lesevorgängen führt, wenn das Ziel den öffentlichen DH-Schlüssel (rval + 2*hl) verarbeitet oder die Host-Antwort-Memcmp ausführt. Wenn die DH-Authentifizierung konfiguriert ist, wird der OOB-Pointer direkt an sg init one() übergeben und von crypto kpp compute shared secret() gelesen, wobei bis zu 526 Bytes am Puffer vorbeireichen. Dies ist eine verwertbare Vor-Authentifizierung. Limite-Validierung hinzufügen, um sizeof(*data) + 2*hl + dhvlen zu gewährleisten

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=6.0 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.