CVE-2026-64325
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: wifi: mt76: mt7921/mt7925: Fix NULL dereference in CSA beacon Dieser Patch basiert auf einem BUG, wie von Bongani Hlope unter https://lore.kernel.org/all/20260502125824.425d7159@bongani-mini.home.org.za/ berichtet. Wenn ein Channel-Switch-Ankündigungs-Beacon (CSA) empfangen wird, wartet cfg80211 ein wiphy-Arbeitselement, das schließlich mt7921 channel switch rx beacon() aufruft. Wenn sich die Station zwischen dem Zeitpunkt, zu dem die Arbeit in die Warteschlange gestellt wird, und dem Zeitpunkt, zu dem sie läuft, trennt (oder der Kanalkontext anderweitig abgerissen wird), kann der dev->new ctx-Pointer des Fahrers bereits auf NULL gelöscht worden sein. mt7921 channel switch rx beacon() wird dann bedingungslos new ctx dereference deaktiviert, wodurch eine NULL-Pointer-Dereference an der Adresse 0x0: BUG: Kernel-NULL-Pointer-Dereference ausgelöst wird, Adresse: 0000000000000000 RIP: 0010:mt7921 channel switch rx beacon +0x1f/0x100 [mt7921 common] Der gleiche fehlende Schutz existiert in mt7925 channel switch rx beacon(), der das gleiche Codemuster teilt, das durch denselben Commit eingeführt wurde. Fügen Sie einen Early-Return-NULL-Check für dev->new ctx sowohl in mt7921 channel switch rx beacon() als auch in mt7925 channel switch rx beacon() hinzu. Wenn new ctx NULL ist, gibt es keinen anstehenden Kanalwechsel zum Prozess, so dass die sofortige Rückkehr die richtige und sichere Aktion ist. Oops-Analyse: http://oops.fenrus.org/reports/lkml/20260502125824.425d7159@bongani-mini.home.org.za/report.html
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.