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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64329

CVSS 7.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: usb: typec: ucsi: ccg: Fix use-after-free of ucsi on remove Der IRQ-Handler ccg irq handler() ruft ucsi notify common() auf, der bei einem Connector-Change-Ereignis ucsi connector change() aufruft und die Connector-Arbeit plant. In ucsi ccg remove() gibt ucsi destroy() uc->ucsi (kfree) frei, bevor free irq() aufgerufen wird, so dass ein bereits im Flug befindlicher Handleraufruf auf das befreite Objekt nach ucsi destroy() zugreifen kann. CPU 0 (remove) | CPU 1 (threaded IRQ) ucsi destroy(uc->ucsi) | ccg irq handler() kfree(ucsi) // FREE | ucsi notify common(uc->ucsi) // USE Bewegen Sie free irq() vor ucsi destroy() im Weg entfernen. Es wird nach ucsi unregister() aufbewahrt: ucsi unregister() storniert die Connector-Arbeit, deren Handler GET CONNECTOR STATUS über ucsi send command common() ausgibt, was auf eine Fertigstellung wartet, die vom IRQ-Handler signalisiert wird, so dass der IRQ aktiv bleiben muss, bis diese Arbeit storniert wurde. Der Sondenfehlerpfad ordnet bereits free irq() vor ucsi destroy(). Dieser Fehler wurde durch statische Analyse gefunden.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.5 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.