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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64330

CVSS 7.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: usb: typec: tcpm: Validate SVID index in svdm consume modes() In svdm consume modes() wird der SVID-Wert aus pmdata->svids unter Verwendung von pmdata->svid index als Array-Index ohne Grenzen-Validierung ausgelesen: paltmode->svid = pmdata->svids[pmdata->svid index]; Wenn pmdata->svid index über SVID DISCOVERY MAX hinaus gesteuert wird (16), führt dies zu einem Out-of-bounds-Auslesen des pmdata->svids-Arrays. Da pd mode data in struct tcpm port eingebettet ist, liest die Indexierung vergangener svids in benachbarte Felder. Insbesondere: - Bei Index 16 liest er die Altmodenzahl. - Bei Index 18 und darüber hinaus liest es sich in altmode desc[], das von Partnern bereitgestellte SVDM Discovery Modes VDOs enthält. Durch das Einfügen einer ausgewählten SVID in altmode desc[0].vdo und das Fahren von svid index auf 20 kann der Partner paltmode->svid zwingen, mit einer beliebigen, von einem Partner gewählten SVID geladen zu werden, die dann über typec partner register altmode() registriert wird. Beheben Sie dies, indem Sie bestätigen, dass pmdata->svid index nicht negativ und strikt kleiner als pmdata->nsvids ist, bevor Sie auf das pmdata->svids-Array innerhalb von svdm consume modes() zugreifen.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.19 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.