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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64331

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: usbip: vudc: fix NULL deref in vep dequeue() vep alloc request() initialisierte vrequest->udc nicht, so dass Stornierungen auf dem FunctionFS-AIO-Pfad in vep dequeue ohne gültige UDC-Referenz ankamen. Da vrequest->udc nirgendwo richtig verwendet wird, entscheiden wir uns dafür, es zu entfernen und vep dequeue zu aktualisieren, um einen Verweis auf die udc mit ep to vudc() zu erhalten, der mit den anderen vep ops übereinstimmt. AFAICT dieser Bug existiert seit ~ 10 Jahren. Es scheint, dass niemand den FunctionFS AIO-Pfad auf dem Vudc von usbip wirklich betont hat. Ich habe diesen Fix in einem QEMU aarch64 Gastfahren FunctionFS-Endpunkte über AIO getestet. Vor dem Fix würde das Ausführen des "usbip-Anhangs" vom Host den Gast zu oops mit folgendem Backtrace veranlassen: Call-Trace: vep dequeue+0x1c/0xe4 (P) usb ep dequeue+0x14/0x20 ffs aio cancel+0x24/0x34 arm64 sys io cancel+0xb0/0x124 do el0 svc+0x68/0x100 el0 svc+0x18/0x5c el0t 64 sync handler+0x98/0xdc el0t 64 sync+0x154/0x158

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.7 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.