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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64347

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: usb: gadget: composite: fix dead empty check im USB DT OTG-Handler Der OTG-Zweig von composite setup() fällt auf die erste Konfiguration zurück, wenn keine ausgewählt ist: if (cdev->config) config = cdev->config; else config = list first entry(&cdev->configs, struct usb configuration, list); if (!config) goto done; ... memcpy(req->buf, config->descriptors[0], value); list first entry() gibt NULL nie zurück. Auf einer leeren Liste gibt es container of() des Listenkopfes zurück. Der "if (!config)"-Check ist also tot. Wenn cdev->configs leer ist, zeigt config auf den Kopf innerhalb von struct usb composite dev. config->descriptors[0] liest alles, was an diesem Offset sitzt. Der memcpy kopiert bis zu w length Bytes davon in den Antwortpuffer. cdev->configs können in zwei Fällen leer sein. Einer ist ein Teardown-Rennen auf Gadget ungebunden mit einem Kontrolltransfer im Flug. Der andere ist ein Treiber, der is otg setzt, bevor er eine Konfiguration hinzufügt. Ein Reproduktionsgerät, das cdev-> configs empty löst einen KASAN-Fehler in diesem Branch aus. Verwenden Sie list first entry or null(), damit der vorhandene Check seinen Job erledigt.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.3 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.