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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64351

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitslücke behoben: net: usb: kalmia: bound RX frame length in kalmia rx fixup() kalmia rx fixup() berechnet usb packet length = skb->len - (2 * KALMIA HEADER LENGTH) als u16, geschützt nur durch eine Vorschleifenprüfung, dass skb->len mindestens KALMIA HEADER LENGTH ist, was 6 ist. Ein Gerät kann einen kurzen Bulk-IN-Rahmen mit skb->len im Bereich von 6 bis 11 liefern oder bei einer späteren Loop-Iteration einen kurzen Rückstand hinterlassen. In beiden Fällen unterläuft usb packet length etwa 65530. Damit wird der usb packet length < ether packet length-Abschnittpfad umgangen. Die vom Gerät gelieferte ether packet length, eine le16 bis 65535, die von header start[2] gelesen wird, steuert dann eine memcmp() und die folgenden skb trim() und skb pull() am Ende des rx-Puffers vorbei. Der rx-Puffer ist hard mtu * 10, was 14000 Bytes entspricht. Das ist ein Out of Limits Read. Erfordern Sie, dass sowohl die Start- als auch die End-Rahmen-Header vorhanden sind, bevor Sie sie bei jeder Loop-Iteration subtrahieren.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=3.0.1 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 3.0
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.