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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64355

CVSS 9.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: bpf: Fragmentierte Frames in devmap ablehnen Devmap Broadcast Redirects klonen das Paket für alle bis auf das letzte Ziel. Für natives XDP kopiert dieser Klonpfad nur die linearen xdp frame-Daten, während fragmentierte Frames skb shared info außerhalb des linearen Bereichs im Heckraum halten. Durch das Klonen eines solchen Frames bleibt XDP FLAGS HAS FRAGS gesetzt, jedoch ohne gültige Frag-Metadaten, und der spätere freie Pfad kann uninitialisierte Tail-Daten als skb shared info interpretieren, was zu einem Out-of-bounds-Zugriff während der Frame-Rückgabe führt. Fragmentierte native XDP-Frames in dev map enqueue clone() ablehnen. Fügen Sie die gleiche Einschränkung dem generischen XDP-Klonpfad in dev map redirect clone() hinzu. Generisches XDP stellt fragmentierte Pakete als nichtlineare skbs dar, und ihre Ablehnung hier hält Klon-basierte Broadcast-Unterstützung zwischen nativem und generischem XDP ausgerichtet.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.14 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätRot
EinordnungSofort behandeln: kritisch oder aktiv ausgenutzt/KEV-relevant.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.