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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64358

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: media: mtk-jpeg: cancel workqueue on release nur für unterstützte Plattformen Seit einer kürzlichen Korrektur löscht die mtk jpeg release-Funktion alle anstehenden oder laufenden Arbeiten, die in der Treiber-Workqueue mit der cancel work sync-Funktion vorhanden sind. Derzeit verwenden nur die Multicore-basierten Varianten diese Workqueue und sie haben das jpeg worker Plattformdatenfeld mit einer Workqueue Callback Funktion initialisiert. Für die anderen bleibt dieser Feldwert standardmäßig NULL. Die Funktion cancel work sync wird in der Funktion mtk jpeg release bedingungslos aufgerufen, auch für die Varianten, die die Workqueue nicht verwenden. Dieser Aufruf erzeugt einen WARN ON-Druck in flush work, weil die Workqueue Callback-Funktion in der flush work-Funktion fehlschlägt (verwendet von cancel work sync). Um diese Warnungen zu vermeiden, rufen Sie cancel work sync nur an, wenn ein Workqueue-Callback in den Plattformdaten definiert ist.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=6.6.140 <6.6.145, >=6.12.86 <6.12.96, >=6.18.27 <6.18.39, >=7.0.4 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.