CVE-2026-64370
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: posix-cpu-timers: Fix pid refcount leak in do cpu nanosleep() error path In do cpu nanosleep(), posix cpu timer create() nimmt eine pid-Referenz über get pid() und speichert sie in timer.it.cpu.pid. Wenn der nachfolgende Aufruf posix cpu timer set() fehlschlägt, kehrt die Funktion sofort zurück, ohne posix cpu timer del() aufzurufen, um die pid-Referenz freizugeben, was zu einem Leck führt. Beheben Sie es, indem Sie posix cpu timer del() vor dem Entsperren und Zurückgeben auf dem Fehlerpfad aufrufen, der mit den anderen Ausstiegspfaden in derselben Funktion übereinstimmt.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.