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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64373

CVSS 4.71 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: cpufreq: Fix hotplug-suspend race during reboot Während des Systemneustarts wird cpufreq suspend() über den Pfad kernel restart() -> device shutdown() aufgerufen. Im Gegensatz zum normalen System-Suspend-Pfad ruft der Reboot-Pfad nicht freeze processes() auf, sodass Userspace-Prozesse und Kernel-Threads aktiv bleiben. Dadurch können CPU-Hotplug-Operationen gleichzeitig mit cpufreq suspend() ausgeführt werden. Der ursprüngliche Code hat keine Synchronisierung mit dem CPU-Hotplug, was zu einem Race-Zustand führt, in dem governor data durch den Hotplug-Pfad freigegeben werden kann, während cpufreq suspend() noch darauf zugreift, was zu einer Null-Pointer-Dereference führt: Nicht in der Lage, Kernel-NULL-Pointer-Dereference Call Trace zu verarbeiten: do kernel fault+0x28/0x3c cpufreq suspend+0xdc/0x160 device shutdown+0x18/0x200 kernel restart+0x40/0x80 arm64 sys reboot+0x1b0/0x200 Beheben Sie dies, indem Sie cpus read lock()/cpus read unlock() zu cpufreq suspend() hinzufügen, um CPU-Hotplug-Operationen zu blockieren, während suspend läuft. [ rjw: Changelog edits ]

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.4.198 <4.5, >=4.9.198 <4.10, >=4.14.151 <4.15, >=4.19.81 <4.20, >=5.3.8 <5.4, >=5.4.1 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 5.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.