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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64396

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: ksmbd: fix UAF of struct file lock in SMB2 LOCK deferred-lock cancellation Wenn eine Sperranforderung für den Sperrbereich im Pfad FILE LOCK DEFERRED verschoben wird, registriert ksmbd die asynchrone Arbeit über setup async work() in die Liste async requests der Verbindung. Der Cancellate Callback smb2 remove blocked lock() enthält einen Verweis auf den Flock. Wenn der Sperrkellner anschließend aufgeweckt wird, der Arbeitszustand aber nicht mehr KSMBD WORK ACTIVE ist (z.B. aufgrund einer gleichzeitigen Stornierung), ruft der Bereinigungspfad locks free lock(flock) auf, ohne die Arbeit aus der Liste async requests zu löschen. Gleichzeitig führt smb2 cancel() die Liste unter conn->request lock durch und ruft den Abbruch-Callback auf, der dann die bereits freigegebene 'Flock' auszeichnet. Dies führt zu einem slab-use-after-free innerhalb wake up common. Beheben Sie dies, indem Sie die Bereinigungslogik umstrukturieren, nachdem der Worker von ksmbd vfs posix lock wait() zurückkehrt. Verschieben Sie list del(&smb lock->llist) und release async work(work) an die Spitze des Bereinigungsblocks. Dies garantiert, dass die async-Arbeit unter conn->request lock vollständig dequeued und serialisiert wird, bevor locks free lock(flock) aufgerufen wird, wodurch der Flock für jedes gleichzeitige smb2 cancel() unerreichbar wird.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.15 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.