Zum Inhalt springen
← Zurück zum Cyberlagebild
Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64398

CVSS 8.11 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: ksmbd: add a permission check for FSCTL SET ZERO DATA FSCTL SET ZERO DATA in smb2 ioctl() zerstört Dateidaten über ksmbd vfs zero data() -> vfs fallocate(PUNCH HOLE/ZERO RANGE) nach Überprüfung nur des Share-Levels KSMBD TREE CONN FLAG WRITABLE, ohne Zugriffsprüfung per Handle. Ein Handle, der nur mit FILE WRITE ATTRIBUTES geöffnet wurde, liefert immer noch einen FMODE WRITE-filp (FILE WRITE ATTRIBUTES ist Teil von FILE WRITE DESIRE ACCESS LE, also smb2 create open flags() öffnet ihn O WRONLY), so dass der vfs fallocate FMODE WRITE-Check ihn nicht stoppt; nur das fehlende fp->daccess-Gate würde es tun. Reproduziert auf Mainline 7.1-rc7 mit KASAN von einem authentifizierten SMB-Client: ein FILE WRITE ATTRIBUTES-only Handle nullte 4096 Byte Dateidaten, an die es kein FILE WRITE DATA-Recht hatte (6/6; ein FILE READ DATA-only Handle wurde korrekt verweigert). Dies ist das unfixierte Geschwister von Commit cc57232cae23 ("ksmbd: fix FSCTL permission bypass by add a permission check for FSCTL SET SPARSE"). Da SET ZERO DATA Daten schreibt (kein Attribut), benötigen Sie FILE WRITE DATA.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.15 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.