CVE-2026-64400
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: ksmbd: Verhindern Sie den Pfad-Traversal-Bypass, indem Sie den caseless-Retry ksmbd vfs path lookup() einschränken und LOOKUP BENEATH erzwingen, um die Pfadauflösung innerhalb der Share-Root einzuschränken. Wenn ein erstellter Pfad versucht, die Freigabegrenze mit Parent-Verzeichniskomponenten ('..') zu entkommen, erkennt vfs path parent lookup() dies und schlägt sofort fehl, indem es -EXDEV zurückgibt. Ein Fehler existiert jedoch in ksmbd vfs kern path() im Caseless-Modus. Die Funktion kann den -EXDEV-Fehler nicht abfangen und fällt fälschlicherweise auf die gehäuselose Retry-Logik durch, die nur für wirklich fehlende Dateien gedacht ist. Während dieses Retry-Prozesses wird der Pfad rekonstruiert, was zu einem unbeabsichtigten LOOKUP BENEATH-Bypass führt, der es schreibfähigen Benutzern ermöglicht, Dateien oder Verzeichnisse in Nulllänge außerhalb der exportierten Freigabe zu erstellen. Beheben Sie dies, indem Sie sicherstellen, dass die Ausführung nur zum gehäuselosen Nachschlageversuch weitergeht, wenn der Fehler spezifisch -ENOENT ist. Alle anderen Fehler, wie -EXDEV von einem Pfad-Traversal-Versuch, müssen sofort zurückgegeben werden.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.