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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64403

CVSS 7.11 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: Bluetooth: L2CAP: validieren Sie die Optionslänge vor dem Lesen des conf opt-Wertes l2cap get conf opt() leitet die Optionslänge aus dem angreifergesteuerten opt->len-Feld ab und stellt sofort opt->val (als u8, get unaligned le16() oder get unaligned le32() oder einen Rohzeiger für den Standardfall) aus, bevor ein Anrufer bestätigt hat, dass opt->len-Bytes im Puffer vorhanden sind. Die Aufrufer (l2cap parse conf req(), l2cap parse conf rsp() und l2cap conf rfc get()) erkennen erst danach eine fehlerhafte Option, sobald die Lauflänge negativ geworden ist, wodurch der Out-of-bounds-Lesevorgang bereits ausgeführt wurde. Eine vorhandene Nach-hoc-Längenüberprüfung verhindert, dass der Müllwert verbraucht wird, so dass dies kein Datenleck im aktuellen Kontrollfluss ist. Es ist immer noch ein validierender Nachbestellungsfehler: Bis zu 4 Bytes werden am Ende des Puffers gelesen, bevor bekannt ist, dass sie sie enthalten, und es ist anfällig für zukünftige Änderungen in den Anrufern. Befestigen Sie es an der Quelle. Übergeben Sie das Ende des Puffers in l2cap get conf opt() und weigern Sie sich, opt->val zu berühren, es sei denn, die vollständige Option (Header + Wert) passt. Jeder Aufrufer berechnet einmal vor der Schleife einen Endpointer und überprüft den Rückgabewert direkt, anstatt aus einer negativen Länge auf den Fehler zu schließen.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=3.16.66 <3.17, >=3.18.138 <3.19, >=4.4.178 <4.5, >=4.9.167 <4.10, >=4.14.110 <4.15, >=4.19.33 <4.20, >=5.0.6 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.