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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64409

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: Bluetooth: btmtksdio: fix infinite loop in btmtksdio txrx work() Hin und wieder sehen wir eine gehängte Aufgabe btmtksdio flush(): INFO: Aufgabe kworker/u17:0:189, die für mehr als 122 Sekunden blockiert ist. cancel work timer+0x3f4/0x460 cancel work sync+0x1c/0x2c btmtksdio flush+0x2c/0x40 hci dev open sync+0x10c4/0x2190 [..] Alles läuft auf die falsche time is before jiffies()-Nutzung in btmtksdio txrx work() hinaus. Die Schleife btmtksdio txrx work() wird voraussichtlich beendet, wenn sie länger als 5*HZ läuft. Die Timeout-Prüfung wird jedoch verdreht: time is before jiffies(old jiffies + 5*HZ) wird auf true ausgewertet, wenn old jiffies + 5*HZ in der Vergangenheit liegt, d.h. wenn ein Timeout aufgetreten ist. Die Verwendung von OR mit time is before jiffies(txrx timeout) bedeutet, dass: - vor dem 5-Sekunden-Timeout: die Bedingung 'int status || false' ist, so dass sie so lange läuft, wie anstehende Unterbrechungen anstehen. - nach dem 5-Sekunden-Timeout: die Bedingung wird `int status || true`, was immer wahr ist. Wenn die Schleife unendlich wird, endet die Schleife btmtksdio txrx work() niemals und gibt den SDIO-Host niemals frei. Beheben Sie die Abschlussbedingung, um tatsächlich ein 5-Hz-Timeout zu erzwingen.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.17 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.