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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64417

CVSS 5.51 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: mm: shrinker: fix NULL pointer dereference in debugfs shrinker debugfs add() erstellt sowohl "count"- als auch "scan"-Debugfs-Dateien bedingungslos. Das setzt voraus, dass jeder Schrumpfer sowohl count objects() als auch scan objects() implementiert, was nicht garantiert ist. Zum Beispiel setzt der xen-backend-Schrumpfer count objects() ein, lässt aber scan objects() zurück. NULL, so dass das Schreiben in seine Scan-Datei über einen NULL-Funktionszeiger aufruft und den Kernel in Panik versetzt: BUG: Kernel-NULL-Pointer dereference, Adresse: 0000000000000000 RIP: 0010:0x0 Code: Unable to access opcode bytes at 0xffffffffffffd6. Call Trace: shrinker debugfs scan write+0x12e/0x270 full proxy write+0x5f/0x90 vfs write+0xde/0x420? filp flush+0x75/0x90? filp close+0x1d/0x120 ksys write+0x68/0xf0? filp flush+0x75/0x90 ksys write+0x68/0x90 do syscall 64+0xb3/0x5b0 entry SYSCALL 64 after hwframe+0x76/0x7 Der Zählpfad hat im Prinzip dasselbe Problem, wenn ein Schrumpfer count objects() auslässt. Um es zu beheben, erstellen Sie nur "count" und "scan" debugfs-Dateien, wenn die entsprechenden Rückrufe vorhanden sind.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=6.0 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGrün
EinordnungPlanbar behandeln und überwachen.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.