CVE-2026-64420
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitslücke behoben: mfd: cros ec: Delay dev set drvdata() until probe success Wenn ec device probe() fehlschlägt, gibt cros ec class release Speicher für die Struktur cros ec dev frei. Da die drvdata jedoch bereits eingestellt waren, können Subtreiber wie cros ec typec den veralteten Zeiger weiterhin über das Plattformgerät abrufen. Dies führt zu einem use-after-free, wenn cros ec typec versucht, auf einem bereits freigegebenen Gerät auf &typec->ec->ec->dev zuzugreifen. Bewegen Sie dev set drvdata(), um sicherzustellen, dass der Zeiger nur dann verfügbar ist, wenn alle Initialisierungsschritte erfolgreich sind. sysfs: can cannot create duplicate filename '/class/chromeos/cros ec' Call trace: sysfs do create link sd+0x94/0xdc sysfs create link+0x30/0x44 device add class symlinks+0x90/0x13c device add+0xf0/0x50c ec device probe+0xa0/0xe0 platform probe+0xa0/0xe0 ... BUG: KASAN: invalid-access in memcpy+0x44/0x230 Write at addr f5ffff809e2d33ac by task kworker/u32:5/125 Pointer tag: [f5], memory tag: [fe] Tainted : [W]=WARN, [O]=OOT MODULE Hardwarename: Google Navi unprovisioned 0x7FFFFFFF/sku0 board/sku3 Workqueue: events unbound deferred probe work func Call trace: memcpy+0x44/0x230 cros ec check features+0x60/0xcc [cros ec proto] cros typec probe+0xe8/0x6e0 [cros ec typec] platform probe+0xa0/0xe0
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.