CVE-2026-64427
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: HID: logitech-dj: Fix maxfield check in DJ short report validation Commit b6a57912854e ("HID: logitech-dj: Prevent REPORT ID DJ SHORT related user initiated OOB write") fügte die Validierung für den DJ short output report hinzu, aber der Fehlerpfad dereferences rep->field[0] auch wenn rep->maxfield null ist. Commit 8b9a097eb2fc ("HID: logitech-dj: fix wrong detection of bad DJ SHORT output report") machte die Prüfung davon abhängig, dass Rep vorhanden ist, aber ein gestalteter Deskriptor kann immer noch die Berichts-ID 0x20 erstellen, wobei nur Ausgabeelemente gepolstert werden. hid-core registriert den Bericht, ignoriert das Padding-Feld und lässt rep->maxfield als Null. In diesem Fall tritt die Validierung in den Zweig rep->maxfield < 1 ein und dereferences rep->field[0]->report count während des Druckens der Fehlermeldung, was zu einer NULL-Pointer-Dereference während der Sonde führt. Dies ist mit uhid reproduzierbar, indem ein Logitech-Empfänger mit einem Padding-only DJ-Short-Output-Report emuliert wird: BUG: KASAN: null-ptr-deref in logi dj probe+0xb1/0x754 [hid logitech dj] Lesen Sie Größe 4 bei addr 0000000000000028 mit Aufgabe kworker/4:1/129 ... Call Trace: logi dj probe+0xb1/0x754 [hid logitech dj] hid device probe+0x329/0x3f0 [hid] really probe+0x162/0x570 device attach+0x137/0x2c0 bus probe device+0x38/0xc0 device add+0xa56/0xce0 hid add device+0x19c/0x280 [hid] uhid device add worker+0x2c/0xb0 [uhid] Lehnen Sie den Nullfeldbericht ab, bevor Sie das Feld report count ausdrucken.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.