CVE-2026-64428
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitslücke behoben: gpio: sch: use raw spinlock t im irq-Startpfad sch irq unmask() aktiviert den GPIO IRQ und aktualisiert dann den Controller-Zustand durch sch irq mask unmask(), der sch->lock mit spin lock irqsave() übernimmt. Der Rückruf kann über irq startup() erreicht werden, während ein angeforderter IRQ eingerichtet wird. Dieser Pfad ist nicht schlafbar, aber auf PREEMPT RT wird ein regulärer Spinlock t zu einer Schlafsperre. Dieses Problem wurde von unserem statischen Analyse-Tool gefunden und dann manuell mit dem aktuellen Baum verglichen. Der geerdete PoC behielt den Träger request threaded irq() -> setup irq() -> irq startup() -> sch irq unmask() -> sch irq mask unmask() bei und verwendete den ursprünglichen spin lock irqsave(&sch->lock) Rand. Lockdep berichtete: BUG: Sleeping function called from invalid context hardirqs last disabled at ... setup irq.constprop.0 ... [vuln msv] sch rt spin lock irqsave+0x1c/0x30 [vuln msv] sch irq mask unmask.constprop.0+0x31/0x70 [vuln msv] setup irq.constprop.0+0xd/0x30 [vuln msv] Konvertieren Sie das SCH Controller Lock in raw spinlock t. Die gleiche Sperre wird auch von den GPIO-Richtungs- und Wertrückrufen verwendet, aber diese kritischen Abschnitte aktualisieren nur MMIO-gestützte GPIO-Register und enthalten keine schlafbaren Operationen. Diese Registersperre nicht schlafend zu halten, ist daher für die irqchip Rückrufe angemessen und ändert nichts am GPIO-seitigen Sperrvertrag.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.