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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64432

CVSS 7.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: fs/ntfs3: Die Dirty Page Table-Kapazität in log replay copy lcns validieren Im Analysepass von $LogFile Journal Replay kopiert log replay() LCNs aus jedem Aktionsprotokolleintrag in einen vorhandenen Dirty Page Table (DPT)-Eintrag, ohne den Zielindex zu begrenzen. Ein handgefertigtes NTFS-Bild mit DPT-Eintrag lcns follow=1 und einem Aktionsprotokolleintrag mit lcns follow=2 erzeugt einen Kernel-Slab-Out-of-bounds-Schreiben zum Mount-Zeitpunkt: BUG: KASAN: slab-out-of-bounds in log replay+0x654c/0xdb60 Schreibe Größe 8 an addr ffff8880095e1040 durch Task-Mount Zwei angreifergesteuerte Felder können j+i an dem zugewiesenen page lcns[]-Array vorbeifahren: 1. dp->lcns follow (Kapazität) kann kleiner sein als lrh->lcns follow. 2. lrh->target vcn kann kleiner als dp->vcn sein, wodurch der u64-Subtraktionswickel zu einer riesigen size t wird. Validieren Ziel VCN Delta und Per-Record LCN zählen gegen die DPT-Eintrittskapazität, Kaution über das bestehende Out: Cleanup Label mit -EINVAL. Dies spiegelt das Bounds-Check-Muster wider, das in Commit b2bc7c44ed17 ("fs/ntfs3: Fix slab-out-of-bounds read in DeleteIndexEntryRoot") und Commit 0ca0485e4b2e ("fs/ntfs3: validate rec->used in journal-replay file record check") hinzugefügt wurde.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=5.15 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.