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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64433

CVSS 7.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: Bluetooth: MGMT: Fix UAF von hci conn params in add device complete add device complete() läuft vom hci cmd sync work kworker, der nur hci req sync lock und *not* hci dev lock enthält. Es ruft hci conn params lookup() auf und verweist dann das zurückgegebene Objekt (params->flags) ohne hci dev lock: params = hci conn params lookup(hdev, &cp->addr.bdaddr, le addr type(cp->addr.type)); ... device flags changed(NULL, hdev, &cp->addr.bdaddr, cp->addr.type, hdev->conn flags, params ? params->flags : 0); hci conn params lookup() läuft hdev->le conn params und ist dokumentiert, dass hdev->lock erforderlich ist. Ein gleichzeitiges MGMT OP REMOVE DEVICE (remove device()), das unter hci dev lock läuft, kann hci conn params free() zu list del() und kfree() aufrufen, genau das Objekt, das der Lookup zurückgegeben hat, so dass die nachfolgenden params->flags read touches freed memory [0]. Halten Sie hci dev lock() über die hci conn params lookup() und das Lesen von params->flags (und die übereinstimmende Ereignisemission), so dass das Nachschlageergebnis nicht durch ein concurrent remove device() freigegeben werden kann, bevor es verwendet wird, und zwar unter Einhaltung des Sperrvertrags von hci conn params lookup(). [0]: (Trailing page/memory-state dump trimmed) BUG: KASAN: slab-use-after-free in add device complete+0x358/0x3d8 net/bluetooth/mgmt.c:7671 Read of size 1 at addr ffff000017ab26c1 by task kworker/u9:8/388 CPU: 1 UID: 0 PID: 388 Comm: kworker/u9:8 Not tainted 7.0.11 #20 PREEMPT Hardwarename: hci0 hci cmd sync work Call trace: show stack+0x2c/0x3c arch/arm64/kernel/stack.c:499 dump stack+0xb4/0xd4 lib/dump stack.c:94 [inline] print address description mm/kasan/report.c:378 [inline] print address description mm/kasan/report.c:0x20/0x2c mm/load1 noabort+0x20/0x3d8 net/bluetooth/mgmt.c:378 add device complete+0x14c/0x240 net/bluetooth/hci sync.c:389 process scheduled workkern/workqueue.c:0x7c/0xac0 kernel/workqueue.c:336 ret from fork+0x3c/0x3c arch/arm64/kern

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=6.6.92 <6.6.145, >=6.12.30 <6.12.96, >=6.14.8 <6.15, >=6.15.1 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 6.15, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.