CVE-2026-64437
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: ksmbd: fix use-after-free einer aufgeschobenen file lock auf SMB2 CLOSE dann SMB2 CANCEL Commit f580d27e8928 ("ksmbd: fix use-after-free einer aufgeschobenen file lock auf double SMB2 CANCEL") machte smb2 cancel() überspringen ein Werk, dessen Zustand KSMBD WORK CANCELLED ist, so dass seine cancel fn nicht ein zweites Mal gefeuert werden kann. Aber KSMBD WORK hat drei Zustände (ACTIVE, CANCELLED, CLOSED), und der gleiche freigebende Produzentpfad wird auch für CLOSED erreicht: SMB2 CLOSE am Verriegelungsgriff -> set close state blocked works() setzt den Zustand des verschobenen Werks auf KSMBD WORK CLOSED und weckt den smb2 lock()-Arbeiter. Der Worker nimmt den nicht-ACTIVE-Early-Exit, locks free lock()s die file lock und, da der Zustand nicht KSMBD WORK CANCELLED ist, nimmt er den Zweig STATUS RANGE NOT LOCKED mit "goto out2" - der, wie der abgebrochene Zweig, release async work() überspringt. Die Arbeit bleibt auf conn->async requests mit einem live cancel fn = smb2 remove blocked lock, das auf die befreite file lock zeigt. Ein nachfolgender SMB2 CANCEL für die gleiche AsyncId passiert dann den KSMBD WORK CANCELLED-only-Guard (sein Zustand ist KSMBD WORK CLOSED), so dass smb2 cancel() cancel fn erneut über die freigegebene file lock auslöst - die gleiche use-after-free-fixiert, über SMB2 CLOSE anstelle eines ersten SMB2 CANCEL: BUG: KASAN: slab-use-after-free in locks delete block locks delete block locks delete block ksmbd vfs posix lock unblock smb2 remove blocked lock smb2 cancel
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.