CVE-2026-64440
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: Staging: rtl8723bs: fix OOB write in HT caps handler() HT caps handler() iteriert pIE->Längenbytes und schreibt in HT caps.u.HT cap[], ein festes 26-Byte-Array (Größe der Struktur HT caps element). Da pIE->Länge ein rohes u8 aus einem Over-the-Air 802.11 AssocResponse-Frame ist und niemals validiert wird, kann ein bösartiger AP es auf 255 setzen, was dazu führt, dass bis zu 229 Bytes von Out-of-bounds in benachbarte Felder von struct mlme ext info geschrieben werden. Beschränken Sie die Anzahl der Iterationen auf die Größe von HT caps.u.HT cap mit umin(), so dass Daten aus einem länger als erwarteten IE stillschweigend ignoriert und nicht außerhalb der Grenzen geschrieben werden, wodurch die Interoperabilität mit APs erhalten bleibt, die das Element padnen. Eine vorzeitige Rückkehr auf überdimensionierte IEs wurde in Betracht gezogen, aber abgelehnt: es würde die pmlmeinfo-> umgehen HT caps enable = 1 Zuweisung, die der Schleife vorausgeht, wodurch der HT-Modus für APs, die zusätzliche Bytes an die HT Capabilities IE anhängen, stillschweigend deaktiviert wird.
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.