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Zuletzt aktualisiert 10.09.2026 18:30

CVE-2026-64445

CVSS 8.81 Quelle

Beschreibung

Im Linux-Kernel wurde die folgende Schwachstelle behoben: Staging: rtl8723bs: Fix WEP length underflow und OOB read in OnAuth() OnAuth() hat zwei Fehler im Shared-Key-Authentifizierungspfad. Wenn das Privacy-Bit gesetzt ist, wird rtw wep decrypt() aufgerufen, ohne zu überprüfen, ob der Frame lang genug ist, um einen gültigen WEP IV und ICV zu enthalten. Innerhalb von rtw wep decrypt() wird length berechnet als: length = len - WLAN HDR A3 LEN - iv len und dann als (Länge - 4) an crc32 le() übergeben. Wenn len kleiner ist als WLAN HDR A3 LEN + iv len + icv len (32 Bytes), ist die Länge -4 negativ und bewirkt, dass crc32 le() nach dem impliziten Cast auf size t weit über den Frame-Buffer hinaus liest. Fügen Sie eine Mindestlängenüberprüfung hinzu, bevor Sie auf das IV-Feld zugreifen und den Entschlüsselungspfad aufrufen. Bei der Verarbeitung einer seq=3-Antwort speichert rtw get ie() die Challenge Text IE-Länge in ie len, aber das nachfolgende memcmp() liest unabhängig von ie len immer 128 Bytes. IEEE 802.11 schreibt einen Challenge-Text von genau 128 Bytes vor; lehnt jeden IE ab, dessen Längenfeld unterschiedlich ist und der Überprüfung entspricht, die bereits auf OnAuthClient() angewendet wurde.

Herstellerlinux
Produktlinux kernel
ProduktfamilieKeine Angaben
Betroffene Versionen>=4.12 <5.10.261, >=5.11 <5.15.212, >=5.16 <6.1.178, >=6.2 <6.6.145, >=6.7 <6.12.96, >=6.13 <6.18.39, >=6.19 <7.1.4, 7.2
Behobene VersionenKeine Angaben

Quellen & weiterführende Informationen

Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.

Was ist zur Behebung zu tun?

Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.

PrioritätGelb
EinordnungZeitnah behandeln: hohes technisches Risiko.

Empfohlene Schritte

  • Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
  • Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
  • Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
  • Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.

Übergangsmaßnahmen

  • Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
  • WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
  • Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
  • Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.