CVE-2026-64449
Beschreibung
Im Linux-Kernel wurde die folgende Sicherheitsanfälligkeit behoben: Staging: vme user: bound slave read/write to kern buf size Die SLAVE-Pfad-Helfer buffer to user() und buffer from user() kopieren 'count'-Bytes in/aus der festen Größe kern buf (size buf == PCI BUF SIZE == 0x20000, 128 KiB) mit *ppos als Offset, ohne Begrenzung *ppos + zählen gegen size buf. vme user write()/vme user read() zählt nur bis zur VME-Fenstergröße (image size = vme get size(resource)), die VME SET SLAVE vom vom Benutzer bereitgestellten Slave setzt. size - validiert gegen den VME-Adressraum (bis VME A32 MAX = 4 GiB), nicht gegen PCI BUF SIZE. Wenn das Fenster 128 KiB überschreitet, kopiert ein write()/read() an der kern buf-Zuweisung vorbei. Clamp zählen gegen size buf in beiden Helfern, mit einer vorzeitigen Rückkehr, wenn *ppos bereits am / nach dem Pufferende ist. *ppos ist hier >= 0 (der Aufrufer lehnt negative Offsets ab), so dass size buf - *ppos nicht wickeln kann. Dies spiegelt die vorhandene Klemme im MASTER-Pfad-Helfer resource to user() / resource from user() wider und entspricht der read()/write()-Konvention einer kurzen Übertragung am Ende des Puffers. Gefunden durch statische Analyse (CodeQL Taint Tracking + CBMC Bounded Model Checking) und dynamisch bestätigt unter KASAN mit der vme fake Bridge: BUG: KASAN: slab-out-of-bounds in copy from user+0x2d/0x80 Write of size 262144 at addr ffff888004100000 by task trigger/68 copy from user+0x2d/0x80 vme user write+0x13e/0x240 [vme user] vfs write+0x1b8/0x7a0 ksys write+0xb8/0x150
Quellen & weiterführende Informationen
Hier werden ausschließlich tatsächlich zu dieser Schwachstelle gespeicherte Quellenbelege angezeigt.
Was ist zur Behebung zu tun?
Herstellerhinweise prüfen und das betroffene Produkt kurzfristig patchen oder kompensierende Schutzmaßnahmen aktivieren.
Empfohlene Schritte
- Betroffene Systeme identifizieren: linux linux kernel.
- Exposition prüfen: Internet-Erreichbarkeit, Admin-Oberflächen, VPN, Mail- oder Webdienste.
- Hersteller-Advisory öffnen und verfügbare Updates, Workarounds oder Deaktivierungen prüfen.
- Nacharbeiten dokumentieren: betroffene Assets, Maßnahme, Zeitpunkt, Restrestrisiko.
Übergangsmaßnahmen
- Zugriff auf betroffene Dienste auf vertrauenswürdige Netze einschränken.
- WAF/IDS/EDR-Regeln und Hersteller-IOCs aktivieren, sofern verfügbar.
- Nicht benötigte Funktionen, Plugins oder Dienste temporär deaktivieren.
- Administrative Zugänge besonders absichern: MFA, Passwortrotation, Session-Invalidierung.